Lenny - Labrador Retriever-Mix - geb. 09/17 - Abgabe

20.11.2017 18:15
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#1 Lenny - Labrador Retriever-Mix - geb. 09/17 - Abgabe
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erste Vorsitzende

"Lenny"






Lenny lebt zur Zeit in einer Pflegefamilie in 59227 Ahlen





Rasse: Labrador Retriever - Mix

Alter: 09/2017

Geschlecht: männlich (intakt)

Herkunft: Abgabe von Privat




Status: zum Bewerbungsformular

Lennys Pate werden

Für jeden Silent Dog können 4 Einzelpatenschaften abgeschlossen werden.

Man kann aber auch die Futterkostem, Behandlungen, Medikamente, OP-Kosten etc. bepaten.

Mehr Informationen finden Sie hier

Lieben Dank für Ihre Unterstützung auch im Namen unserer Schützlinge.


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20.11.2017 18:25
avatar  Pearl
#2 Lenny - Labrador Retriever-Mix - geb. 09/17 - Abgabe
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erste Vorsitzende

Lenny´s Profil



Wer ist Lenny?


zuletzt aktualisiert: 06.01.2020

Lenny ist ein schlanker, hochbeiniger schwarzer Labrador Retriever - Mix mit weißem Brustabzeichen.
Die Mutter Labrador Retriever, der Vater unbekannt.
Er hat inzwischen ca. 64 cm Schulterhöhe erreicht bei ca. 27 kg Körpergewicht.
Man könnte aufgrund der Optik und seinem Verhalten sehr stark Border Collie vermuten,
letztlich wissen wir es aber nicht. Er ist sehr aufmerksam.
Lenny wurde seinerzeit unüberlegt angeschafft, war in einem grausigen Zustand. Verfloht, verwurmt, unterernährt.
Er erholte sich in seiner Pflegestelle zunehmend, wuchs und gedieh zu einem tollen Junghund.
Lenny bindet sich schnell an seinen Menschen und folgt diesem auf Schritt und Tritt.
Er (unkastriert) lebt mit einem kastriertem Rüden zusammen.

Bisher zeigt sich Lenny in der Pflegestelle so:
Im Kontakt mit Menschen: einfach bezaubernd, schmusig, sucht Körperkontakt, Junghund typisch verspielt.
Im Kontakt mit Kindern: wissen wir nicht, da im Haushalt keine Kinder leben, dürfte aber kein Problem sein.
Die Kinder sollten allerdings verständig und lenkbar sein und Lenny nicht als Spielzeug betrachten.
Im Kontakt mit fremden Menschen: Lenny ist total offen und geht auf Menschen ohne Scheu zu.
Im Kontakt mit anderen Tieren: lebt mit einem kastrierten Rüden in der Pflegestelle zusammen, Besuchshunde kein Problem und auch draußen unauffällig.
Katzen kennt er aus dem kurzzeitigen Aufenthalt in der Abgabefamilie, in der Pflegestelle gibt es keine Katzen, Katzen sollten auf jeden Fall hundeerfahren sein und die Menschen unaufgeregt, aber überlegt in der Eingewöhnungsphase vorgehen. Draußen macht er beim Anblick von Katzen ordentlich Theater, aber das macht manch Hund der mit Katzen zusammenlebt auch.

Lenny:
- Zeigt jagdliche Leidenschaften: kann nicht beurteilt werden, bzw. ist bisher nicht zu erkennen.
- Zeigt Umweltunsicherheiten oder andere Ängste: zeigt sich Junghund typisch neugierig,
- Kann Treppen laufen: in der Pflegestelle gibt es keine Treppe, er muss nur wenige Stufen einer geschlossenen Treppe im Wohnhaus gehen. Hat er aber mittlerweile gelernt.
- Kann Autofahren: in der Pflegestelle gibt es keinen PKW, Lenny ist bisher nur selten und kurze Strecken gefahren, das muss geübt werden.
- Fahrradfahren: da es in Lenny Wohnumfeld keine Freilaufflächen gibt und mangels PKW auch nicht mal eben wo hingefahren werden kann, übt man gerade das Laufen am Fahrrad (Dreirad)
- Kann alleine bleiben: Lenny bleibt mit vorhandenem Zweithund für überschaubare Zeit (z.B. Einkäufe) allein. Er fühlt sich dann aber trotz Zweithund eher unwohl und ist unruhig. In
der Pflegestelle wird daran gearbeitet und wir können keine Aussagen treffen, wie es in einem neuen Zuhause wäre.
- ist stubenrein: Ja.
- ist bereits leinenführig: normal schon, wenn nicht zwischendurch mal die Hormone ihn in Wallung bringen.
Wenn die Leine dran ist, baut er aber selten Zug auf. Lenny wird positiv in dem bestätigt, was er gut macht.
- sonstige Signale: er hört gut auf seinen Namen, sitz, Platz, bleib, warte

Die Gesundheit und Sicherheit unserer Hunde ist uns wichtig.

Lenny wurde bei uns:
- geimpft gegen SHPPi
- gechippt und bei Tasso registriert
- entwurmt und entfloht

Lennys neues Zuhause:

- sollte ohne Kleinkinder sein, vorhandene Kinder sollten lenkbar und so vernünftig sein, dass sie Lenny nicht ständig bespaßen und mit Spielchen hochdrehen, sondern Lennys Grenzen zu erkennen lernen und sie akzeptieren. Ruheplätze wie Körbchen und Kissen sollten tabu sein, der Hund dort in Ruhe gelassen werden.
- darf bereits Hunde im Haushalt haben, sofern diese mit einem Junghund nicht überfordert wären. Lenny bildet mit seinem Pflegebruder ein gutes Team, nervt ihn manchmal und braucht auch da Körperkontakt
- Sollte Lenny fordern und fördern, ihn aber nicht überdrehen. Lenny lernt schnell und gerne.
Wir legen großen Wert auf positive Bestätigung und gewaltfreiem Umgang mit unseren Schützlingen.


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03.12.2017 17:45
avatar  Ralf
#3 RE: Lenny - Labrador Retriever-Mix - geb. 09/17 - Abgabe
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Admin

Vor 14 Tagen zog der untergewichtige, ca 10 Wochen alte Labbi Mix „Lenny“ bei mir und meinem kastrierten 3,5 jährigen Labbi Rüden ein. Seitdem herrscht hier … Action, denn außer seinem Untergewicht und seinem stumpfen Fell ist er ein ganz „normaler“ Welpe. Neugierig und aufgeweckt und er kann auch mal motzen, wenn es nicht nach seinem Willen geht.
Mit dem vorhandenen Rüden versteht er sich blendend, er orientiert sich sehr an ihm.

Der Vorrang liegt jetzt erst einmal auf der Gewichtszunahme, alles andere läuft so nebenher und er hat, seitdem er hier ist, 1,4 kg zugenommen. Langsam aber stetig wird es mehr.

Außer dem Aufpäppeln arbeiten wir noch an der Stubenreinheit, wenn wir alle 2 Stunden und den üblichen „Welpenzeiten“ (nach schlafen, spielen und fressen) rausgehen,
geht wenig in die Wohnung. Nachts hält er 8 Stunden ein. Ach und das Alleinbleiben üben wir auch.

Alles andere ist erst einmal Nebensache, er wird natürlich für das, was er von sich aus anbietet, gelobt und belohnt ... aber er muss nichts. Er darf ganz einfach Welpe sein.


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06.12.2017 20:01
avatar  Ralf
#4 RE: Lenny - Labrador Retriever-Mix - geb. 09/17 - Abgabe
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Admin

Endlich ist es mir gelungen, ein paar Bilder zu "schießen"






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10.12.2017 18:32
avatar  Ralf
#5 RE: Lenny - Labrador Retriever-Mix - geb. 09/17 - Abgabe
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Admin

Nun ist der kleine Lenny drei Wochen hier und schon einige Zentimeter größer geworden, sagen mir Menschen, die ihn nicht täglich sehen … mir fällt es nicht auf.
Was mir aber auffällt, ist, da ich das regelmäßig kontrolliere, dass er nun schon 10,5 kg wiegt.

Er und der vorhandene Rüde verstehen sich bestens und Lenny orientiert sich in fast allen Dingen an ihm. So wundert es mich auch nicht, dass der kleine Mann in der kurzen Zeit sehr viel gelernt hat.
Er kann neben Sitz auch das Kommando „warte“ zum abtrocknen oder wenn er draußen weiter will und mein Hund noch nicht fertig ist mit dem Schnüffeln.
„An- und ausziehen“ zum Geschirr an und auszuziehen. Ein richtiger kleiner Streber, aber er muss gefördert werden und das geht labbitypisch am Besten über Leckerchen.

Es ist sehr schwer, den kleinen Wirbelwind draußen zu fotografieren, denn ihm ist das Wetter egal: Regen, Wind oder Schnee - nichts hält ihn auf, Hauptsache draußen
mit Pflegeherrchen und Pflegebruder. Hier mal ein paar Bilder aus der Wohnung mit seinem Pflegebruder.








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03.01.2018 11:23
avatar  Ralf
#6 RE: Lenny - Labrador Retriever-Mix - geb. 09/17 - Abgabe
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Admin

Jetzt ist ja wieder einige Zeit vergangen, Lenny wächst und gedeiht, wiegt jetzt 13,5 kg und ist etwa 47 cm hoch.
Das Impfen im Dezember hat er gut vertragen und die Tierärztin war mit seiner Figur, seinem Gewicht und seiner Größe sehr zufrieden.
Figurmäßig wird er wohl schlank bleiben.





Die Knallerei vor und nach Silvester interessierte ihn überhaupt nicht und die Knallerei zum Jahreswechsel hat er halb verschlafen
und den Rest hat er knabbernd an einem Rinderohr verbracht.
Somit kann man sagen, dass ihn laute Geräusche wie diese extreme Knallerei oder auch Staubsauger oder Bohrmaschine bisher nicht beunruhigen.




Und zu guter Letzt für heute, er ist im Großen und Ganzen stubenrein. Tagsüber, wenn man etwas auf die Zeit achtet und sofort reagiert, wenn er sich meldet. Nachts braucht er nicht mehr raus, wir gehen um 22 Uhr das letzte Mal und dann morgens, wenn er aufsteht, so zwischen 7 und 7:30 Uhr, muss er dann aber sofort.


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28.06.2019 14:57
avatar  Tafkap
#7 RE: Lenny - Labrador Retriever-Mix - geb. 09/17 - Abgabe
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zweite Vorsitzende

Hallo, ich bin es Lenny.
Jetzt möchte ich auch was schreiben.

Ich möchte mich ganz herzlich bei meinem Pflegeherrchen und meinem Hundefreund Anton bedanken. Ohne euch wäre ich nicht der, der ich inzwischen bin.
Und ich bin..... toll. Jawohl.
Da meine Pflegezeit bei euch länger war als geplant, konnte ich so viel lernen.
Wir mussten ja unseren gemeinsamen Alltag meistern. Das war und ist unser gemeinsames Ziel
Ziel erreicht!
Ihr habt mich alltagstauglich für die Kleinstadt gemacht, denn so wohnen wir.
Straßenlärm, Autos, Busse, LKWs, Skater, Rollatoren und was sich sonst noch bewegt und Geräusche von sich gibt, all das kenne ich und kann gut damit umgehen.
Grundsignale wie Sitz, Fuß, Platz, Aus kann ich auch zeigen. Bei "Nein" dachte ich anfangs, es sei mein Name! Das, das nicht so ist, habe ich inzwischen auch verstanden. ;-)
Aber da gibt es noch andere Situationen, die ich gelernt habe zu meistern. Ich warte am Napf, bis du ihn freigibst.
Du kannst auch jederzeit an meinen Napf, wenn du möchtest.
Das Training hat mir total gefallen. Du hast mir immer was in den Napf gegeben, nicht genommen. So liebe ich es. Mach es noch mal....komm.
Warten habe ich auch gelernt. In der offenen Tür, vor der Haustür und vor der Treppe, ich bretter nicht mehr los.
Impulskontrolle nennen die Menschen es. Sogar im Flur warte ich, bis das Geschirr ausgezogen ist.
Erst wenn es heißt "Fertig" laufe ich weiter.
Ich lasse mir auch die Zähne, Pfoten und Ohren auf Ansage kontrollieren. Pfoten abtrocknen und Krallen schneiden, bürsten alles kein Thema.
Sag mir, was du tun möchtest und ich weiß was kommt.
Mein liebes Pflegeherrchen, da haben war ganz schön was geschafft. Ohne deine Geduld wäre das nicht gegangen.
Man darf ja nicht vergessen, wie jung ich noch bin.
Irgendwie bin ich total stolz auf unsere Erfolge, Pflegeherrchen. Das haben wir richtig gut gemacht.
Und wenn dann da ein Mensch kommt, der mich "seinen" Freund nennen möchte, dann kann er mir auch mein kleines Manko verzeihen und daran mit mir trainieren.
Es ist nicht wild.
Ich reagiere, wenn es an der Tür klingelt. Und ich reagiere auf manche Außengeräusche mit bellen. Sonst belle ich nicht.

Wenn ich das hier so schreibe, merke ich erst, wie umsichtig und behütet meine Pflegezeit ist.
Danke, liebes Pflegeherrchen. Danke für alles.

Dein Lenny


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28.06.2019 18:21
avatar  Ralf
#8 RE: Lenny - Labrador Retriever-Mix - geb. 09/17 - Abgabe
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Admin

Zuerst vielen lieben Dank an unsere zweite Vorsitzende für´s Korrekturlesen und das sie den Beitrag auch gleich eingestellt hat

Und nun wieder zu Lenny. Es heißt ja ... Bilder sagen mehr als tausend Worte ... deshalb hier mal ein paar ganz aktuelle






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05.01.2020 21:58
avatar  Ralf
#9 RE: Lenny - Labrador Retriever-Mix - geb. 09/17 - Abgabe
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Admin

Lenny ist seit 2017 Schützling von Silent Dogs e.V.
Über zwei Jahre. Eine lange Zeit.
Für Lenny ist seine Pflegestelle sein Zuhause, er sitzt nicht und wartet auf seine Menschen.
Er ist glücklich und zufrieden wie es ist.

Aber wir warten, auf die eine Bewerbung die Lenny ankommen lässt, ihn seinen Platz, seinen Für immer Menschen finden lässt.
Lenny durfte über anderthalb Jahre nicht in die Vermittlung, bis letztlich die unterschiedlichen Auffassungen in Sachen §11 TSchG geklärt werden konnten.
Ein Umstand für den Lenny nichts konnte, aber die es jetzt so aussehen lässt, als hätte er ein Vermittlungshemmnis.
Mit ihm warteten noch weitere Vereinshunde auf ihre Vermittlung, waren aber in Pflegestellen mit Bleibeoption.

In dieser langen Pflegezeit kristallisierte sich für mich als Pflegeherrchen immer mehr heraus das er eine Mischung aus Border Collie und Labrador (der Labbi ist durch die Mutterhündin sicher bekannt). Es ist nicht nur sein Aussehen, sondern auch vom Verhalten her. Es gibt keine Rassespezifische dominantere Seite und es wurde auch keine besonders von mir gefördert.
Er ist kein Ball- oder Dummyjunkie. Nach zwei oder dreimal werfen ist Schluss. Er wäre sonst sehr schnell überdreht, aber natürlich muss er maßvoll körperlich und geistig ausgelastet werden.
Obwohl er vernünftig am Fahrrad laufen kann, nutze ich mein Erwachsenendreirad auch dafür ihn körperlich etwas auszulasten. Er darf dann mal kurze Sprints einlegen, aber wir fahren nur kurze Strecken.
Für seine geistige Auslastung habe ich verschiedene Teile wo er Schnüffeln kann. Ich lasse mir regelmäßig etwas Neues einfallen, damit es immer interessant für ihn bleibt

Dieses, gepaart mit Toberunden mit seinem Pflegebruder (meinem Labrador) und viel Ruhe und Kuschelpausen macht ihn zu einem ausgeglichenem ruhigen Familienmitglied.
Als guter Kumpel ist auch gemeinsames Schnüffeln kein Problem.

Zu erwähnen wäre, dass er sehr aufmerksam ist und ungewöhnliche Geräusche auf unterschiedliche Weise "meldet" ohne ein Kläffer zu sein.
Er dosiert und meldet unterschiedlich.

Hier mal ein paar Videos von Lenny beim Schnüffeln.






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